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Ich möchte die kurze Beschreibung der sächsischen Weinstraße in Pirna beginnen. Dort wurde bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts im Ortsteil Posta Wein angebaut. Nach neuesten Erkenntnissen gibt es heute in Pirna 2
Weinberge. Weiter geht es nach Pillnitz, wo 1403 der Weinbau zum ersten Mal erwähnt wird. Auch heute sind dort noch größere Weinberge zu finden, die hauptsächlich von Hobbywinzern bewirtschaftet werden. Die
Weinbergskirche in Pillnitz ist ein sehenswertes Ziel. Nun kommen wir nach Wachwitz. Dort erwarb 1824 König Friedrich August I. den Königlichen Weinberg und ließ ihn erneuern. Jetzt gehen wir elbabwärts an Dresden
vorbei und kommen nach Radebeul. Die Weinstraße folgt hier den Höhenzügen der Lößnitz und geht an dem Weinberg “Goldener Wagen”, Schloss “Hoflößnitz” und dem Staatsweingut Schloss Wackerbarth vorbei. In Radebeul,
welches bereits 1250 urkundlich als Weinbauort erwähnt wurde, gibt es viele Sehenswürdigkeiten, solche die mit Wein zu tun haben und auch sehr interessante andere. In Coswig zweigt die Nebenroute der Weinstraße
ab, welche über Weinböhla und Niederau geht. Dieses Gebiet war bis 1840 das größte geschlossene Weinbaugebiet in der Region. Die Hauptroute geht über das Spaargebirge nach Meißen, wo seit 400 Jahren Wein angebaut
wird. 1924 kaufte hier der “Weinbauverband Meißen und Umgebung” den Domprostberg in Spaar und richtete ihn als Musterweinberg ein. Die Weinstraße verläuft weiter über die Steillagen der Meißner Katzenstufen und die
Weinberge von Schloss Proschwitz zu den Elbweindörfern rund um Diesbar-Seußlitz. Die Hauptgebiete des Weinanbaues findet man heute in Pillnitz, den Radebeuler Lößnitzhängen, dem Meißner Spaargebirge und rund um
Diesbar-Seußlitz. Neben einer schönen Landschaft, Sehenswürdigkeiten, Weinlehrpfad findet man auch viele Gaststätten und Weinstuben, die zum geselligen Verweilen einladen und wo man den sächsischen Wein kosten
kann. Der Tourismusverband “Sächsisches Elbland” vergibt auch das Gütesiegel “Besonders empfohlen an der sächsischen Weinstraße”. Dort werden Sie besonders fachkundig zum sächsischen Weinanbau und den Sehenswürdigkeiten rund um die Weinstraße beraten. Der Tourismusverband “Sächsisches Elbland” ist auch der Ansprechpartner, wenn Sie jetzt Interesse haben, die Weinstraße persönlich zu erleben. Dort erhalten Sie Prospekte und Informationen über Übernachtungsmöglichkeiten.
Neben dem Tourismusverband und dem Weinbauverband Sachsen gibt es noch den Förderverein “Sächsische Weinstraße” e.V.(Kontakt über Weinbauverband), welcher sich ebenfalls um die Weinstraße kümmert. Der Verein gründete
sich am 29.05.1999, welcher gleichzeitig der 7. Jahrestag der Eröffnung der Sächsischen Weinstraße war. Zur Zeit zählt er 15 Mitglieder, Winzer, Gastronomen, Privatpersonen und die Gemeinden Diesbar-Seußlitz und
Weinböhla. Der Zweck des Vereines ist die Erhöhung des Ansehens und der Bekanntheit der Sächsischen Weinstraße sowie die weitere Identifizierung der Bewohner mit ihr. Der Verein hat den “Tag des offenen Weingutes
in Sachsen” ins Leben gerufen. Dieser Tag wurde zum ersten Mal im Jahr 2000 durchgeführt. Seit dem werden sie regelmäßig jedes Jahr Ende August mit großem Erfolg veranstaltet. 2003 fanden sie schon zum 4. Mal statt.
Nähere Informationen zu den Tagen des offenen Weingutes habe ich auf extra Seiten zusammengestellt.
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